Als Antwort und Protest, gegen diese Diskriminierung, wird 1998 die gemeinnützige «Gesellschaft zum Bären» gegründet – hier wird niemand von der Teilnahme ausgeschlossen.
Der Legende nach, zog in den Anfangszeiten des Brauchs noch ein viertes Ehrenzeichen, der Bär, mit Vogel Gryff, Leu und Wildem Mann durchs Kleinbasel. Der Bär war der Schutzpatron der Kleinen und Armen und ein Symbol für das freie, offene und unabhängige Kleinbasel. 1998 wurde diese Legende mit der Neugründung der Gesellschaft zum Bären wiederbelebt. Hier durfte jedermann und -frau mitmachen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Wohnort und sich an Projekten und Events für das friedliche Zusammenleben der Menschen in Kleinbasel beteiligen. Dank den vielen fleissigen Helfern, zieht seither auch der Bär wieder durch die Kleinbasler Gassen.